Kuratorium


Prof. Dr. h. c. Egon Bahr

Prof. Dr. h. c. Egon Bahr †

(* 18. März 1922 in Treffurt/Werra † 20. August 2015) war ein deutscher Politiker (SPD).

  • 1942 bis 1944 Soldat im Zweiten Weltkrieg.
  • Nach 1945 Journalist bei verschiedenen Zeitungen und zehn Jahre lang Chefkommentator beim RIAS Berlin (Radio im amerikanischen Sektor).
  • 1960 bis 1966 Senatssprecher und Leiter des Presse- und Informationsamtes unter dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Willy Brandt.In dieser Zeit entwickelt Bahr gemeinsam mit Willy Brandt die Leitgedanken für die spätere Neue Ostpolitik. Bahr wird zum Architekten der Ostverträge sowie zum Vordenker und Strategen für die Beendigung des Kalten Krieges.
  • Mit Beginn der Kanzlerschaft Willy Brandts wird er 1969 Staatssekretär und Bundesminister für besondere Aufgaben im Bundeskanzleramt in Bonn.
  • Nach dem Rücktritt Brandts wird Egon Bahr 1974 Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, und bis 1991 ist er Präsidiumsmitglied der Partei.
  • 1984 bis 1994 leitet er das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg.
  • Anlässlich seines 80. Geburtstags wurde Egon Bahr die Ehrenbürgerwürde von Berlin verliehen.
  • 2008 erhielt Egon Bahr den Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung.
  • Egon Bahr starb am 19. August 2015

Dr. h. c. Eberhard von Kuenheim

Dr. h. c. Eberhard von Kuenheim 

* 2. Oktober 1928 in Juditten/Ostpreußen) ist ein deutscher Unternehmer.
Eberhard v. Kuenheim war von 1970 bis 1993 Vorstandsvorsitzender und von 1993 bis 1999 Aufsichtsratsvorsitzender der BMW AG.

  • Kurz vor Kriegsende wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, sein Abitur hat er im Jahre 1948 abgelegt.
  • Im Anschluss daran bis 1950 erste Arbeitsstelle bei der Firma Bosch in Stuttgart.
  • Von 1954 bis 1965 arbeitete Eberhard v. Kuenheim bei der Werkzeugmaschinenfabrik Max Müller in Hannover (heute: Gildemeister AG, Bielefeld).
  • 1965 wechselte er zur Quandt-Gruppe nach Bad Homburg. 1968 war er bereits deren Generalbevollmächtigter.
  • Von 1970 bis 1993 war er Vorstandsvorsitzender der BMW AG und anschließend Aufsichtratsvorsitzender bis 1999.
  • Als Eberhard v. Kuenheim aus dem Aufsichtsrat ausschied, dankte ihm BMW für seine Leistungen mit der Einrichtung der „Eberhard von Kuenheim Stiftung“. Als Vorsitzender des Kuratoriums widmet er sich seither dem Wirtschaftsnachwuchs im Sinne einer Elitenbildung.
  • Unter zahllosen Ehrungen erhielt er unter anderem die Ehrendoktorwürde der TU München und der TU Clausthal.

Prof. Dr. Jens Reich

Prof. Dr. Jens Reich

(* 26. März 1939 in Göttingen) ist ein Wissenschaftler. Bekannt wurde Reich wegen seines bürgerrechtlichen Engagements in der DDR-Wendezeit.

  • Geboren in Göttingen, wuchs Jens Reich in Halberstadt in der DDR auf.
  • Nach seinem Studium der Medizin und Molekularbiologie an der Berliner Humboldt-Universität promovierte er 1964.
  • Ab 1968 arbeitete er am Zentralinstitut für Molekularbiologie in Berlin-Buch, bis er 1980 zum Professor für Biomathematik berufen wurde. Vorübergehend war er Abteilungsleiter am Zentralinstitut für Molekularbiologie.
  • Im September 1989 gehörte Reich zu einem der Gründer und zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs „Aufbruch 89 – NEUES FORUM“.
  • Nach der Volkskammerwahl am 18. März 1990 war er Abgeordneter der einzigen frei gewählten Volkskammer der DDR und nach der Wiedervereinigung noch kurze Zeit Mitglied des Bundestages.
  • Seit 1992 ist er Leiter der Arbeitsgruppe Bioinformatik am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin.
  • 1994 wurde er von einer unabhängigen Initiative als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen und durch Bündnis 90 / Die Grünen nominiert.
  • Seit 2001 ist Jens Reich Mitglied im Nationalen Ethikrat.
  • Zu seinen jüngsten Publikationen gehört u. a. „Es wird ein Mensch gemacht. Möglichkeiten und Grenzen der der Gentechnik“.

Prof. Dr. Jens Reich

Horst M. Teltschik

Horst M. Teltschik (* 14. Juni 1940 in Kujavy (Klantendorf) im Okres Nový Jičín) ist ein deutscher Politologe und Wirtschaftsmanager. Er war enger Vertrauter Helmut Kohls und als Politischer Beamter im Bundeskanzleramt tätig. Von 1999 bis 2008 leitete er die Münchner Sicherheitskonferenz.

      • Studium der Politischen Wissenschaften; Hochschulassistent
      • 1970 Leiter der Gruppe Außen- und Deutschlandpolitik in der CDU-Bundesgeschäftsstelle
      • 1972 Referent in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
      • 1977 Leiter des Büros des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
      • 1982-1990 Leiter der Abteilung für auswärtige und innerdeutsche Beziehungen, Entwicklungspolitik und äußere Sicherheit
      • 1989/1990 Sonderbeauftragter für die Verhandlungen mit Polen
      • 1991 – 1992 Geschäftsführer der Bertelsmann-Stiftung
      • 1993 – 2000 Mitglied des Vorstands von BMW, wo er das Ressort Wirtschaft und Politik verantwortete
      • 1999 – 2008 Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz
      • 2000 – 2003 Beauftragter des Vorstandes der BMW-Group für Zentral- und Osteurope, Asien und den mittleren Osten
      • 1993 – 2003 Vorsitzender der firmeneigenen BMW-Stiftung Herbert Quandt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch hochrangig besetzte Veranstaltungen den weltweiten Dialog zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu pflegen
      • Seit Anfang 2003 Honorarprofessor der neuen Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU München
      • 2009 Gründungspräsident des Korean-German Institute of Technologiy (KGIT) in Seoul.
      • Teltschik ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder

Dr. Richard von Weizsäcker

Dr. Richard von Weizsäcker †

(* 15. April 1920 in Stuttgart) war ein deutscher Politiker (CDU).
Richard von Weizsäcker war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 der sechste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Richard von Weizsäcker starb am 31. Januar 2015 im Alter von 94 Jahren.

  • 1937 legte Richard von Weizsäcker sein Abitur ab und studierte anschließend in Oxford und Grenoble Philosophie und Geschichte.
  • Im Herbst 1938 wurde er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und trat noch im selben Jahr seinen Wehrdienst an. Bis zu seiner Verwundung im März 1945 kämpfte er im Zweiten Weltkrieg.
  • 1945 nahm er sein Studium der Geschichte und Rechtswissenschaft in Göttingen wieder auf.
  • 1953 beendete er es mit dem zweiten juristischen Staatsexamen. Zwei Jahre später promovierte er sich.
  • Von 1950 bis 1966 war er in der freien Wirtschaft tätig, unter anderem bei der Mannesmann AG in Gelsenkirchen.
  • Von 1964 bis 1970 war er Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages.
  • Von 1967 bis 1984 war er Mitglied der Synode und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.
  • 1969 wurde Weizsäcker im Wahlkreis Worms in den Deutschen Bundestag gewählt und war bis 1981 dessen Mitglied.
  • Von 1979 bis 1981 war Weizsäcker Vizepräsident des Deutschen Bundestages.
  • Von 1981 bis 1984 war Weizsäcker Regierender Bürgermeister von Berlin.
  • Von 1984 bis 1994 war Weizsäcker Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
  • Seit 1994 war Weizsäcker Vorsitzender des Bergedorfer Gesprächskreises der Körber-Stiftung und des Kuratoriums der Theodor-Heuss-Stiftung. Seit 2002 gehörte er dem Kuratorium des Hannah Arendt-Zentrums an, außerdem war er Schirmherr der Initiative Perspektive Deutschland sowie der Aktion Deutschland Hilft.
  • Dr. Richard von Weizsäcker starb am 31. Januar im Alter von 94 Jahren.

Jutta Wachowiak

Jutta Wachowiak

(* 13. Dezember 1940 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie war von 1970 bis 2005 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin und ist dem interessierten Publikum durch Film und Fernsehen seit Jahrzehnten ein Begriff.

  • Nach ihrer Schulzeit wurde sie zur Stenotypistin und Sekretärin ausgebildet.
  • 1960 gelang ihr die Aufnahmeprüfung an der renommierten Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg.
  • Gleich nach Beendigung ihres Studium erhielt sie 1963 ihr erstes Engagement am Hans-Otto-Theater in Potsdam.
  • 1968 engagierte sie das Theater in Karl-Marx-Stadt, wo sie zwei Jahre lang arbeitete.
  • 1970 erfolgte mit einem festen Engagement am Deutschen Theater in Berlin die endgültige Anerkennung in der Theaterwelt. Hier feierte sie ihre großen Erfolge, u. a. als Sonja in Anton Tschechows Theaterstück „Onkel Wanja“.
  • Seit 1962 arbeitet Jutta Wachowiak regelmäßig für Film und Fernsehen. Jenseits der Theaterwelt wurde sie u. a. mit „Käthe Kollwitz“, „Fallada – letztes Kapitel“, „Märkische Forschungen“, „P.S.“ und „Das Haus am Fluss“ bekannt. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Film „Die Verlobte“ (1980).
  • Jutta Wachowiak ist Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg.

 Vorstand

Axel Schmidtz-Gödelitz

Axel Schmidt-Gödelitz

(* 6. April 1942 auf Gut Gödelitz in Sachsen) bis 2003 Leiter des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seit 2003 im Vorruhestand und Vorsitzender des Vorstandes.

  • Axel Schmidt-Gödelitz wurde am 6. April 1942 auf Gut Gödelitz in Sachsen als viertes Kind des Landwirts Helmut Schmidt-Gödelitz und seiner Frau Johanna, geb. Hänel, geboren.
  • Im Zuge der Bodenreform 1945 / 46 wurde das Gut enteignet und die Familie flüchtete in den Westen.
  • Er besuchte zwischen 1948 und 1962 verschiedene Schulen in Oberschwaben und legte 1962 das Abitur in Ulm ab.
  • Daran schloss sich das Studium der Politologie und Volkswirtschaft an der FU Berlin an, das er 1969 beendete.
  • Zwischen 1969 und 1971 wissenschaftliche Forschungsaufenthalte in Marokko und Aix-en-Provence / Frankreich.
  • Bis 1976 Freier Journalist.
  • 1976 wurde er als Referent an die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Berlin (Ost) berufen, wo er bis 1982 blieb.
  • Zwischen 1982 und 1986 war er Koordinator der Entwicklungsprojekte der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kairo / Ägypten.
  • Zwischen 1986 und 1990 war er in gleicher Funktion in Peking / VR China.
  • Zwischen 1990 und 1998 füllte er die Funktion des Leiters des FES-Büros in Berlin aus.
  • Im Auftrag seiner Familie kaufte er 1992 das Gut Gödelitz von der Treuhand.
  • 1998 gründete er dort das ost-west-forum Gut Gödelitz e.V. Im selben Jahr wurde er Leiter des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung.
  • 2003 ging er in den Vorruhestand und wurde zum Vorsitzenden des ost-west-forums gewählt.
  • 2010 Bundesverdienstkreuz.
  • Axel Schmidt-Gödelitz ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
Adina Rieckmann

Adina Rieckmann 

(* 29. Januar 1962 in Genthin/Sachsen-Anhalt) arbeitet als Journalistin für den Mitteldeutschen Rundfunk und für verschiedene Printmedien

  • Adina Rieckmann wurde am 29. Januar 1962 in Genthin/Sachsen-Anhalt geboren und machte 1979 ihr Abitur in Zwickau.
  • Aufnahme eines Musiklehrerstudiums an der Pädagogischen Hochschule in Potsdam.
  • Aufgrund „politischer Differenzen“ wurde sie 1980 aus „disziplinarischen Gründen“ vom Studium ausgeschlossen. Diesen Bruch nahm sie zum Anlass, sich seit dem in kirchlichen Friedensgruppen  zu engagieren.
  • Von 1982 bis 1986 arbeitete sie als Erzieherin in Potsdam und ließ sich zum Erzieherberuf ausbilden.
  • Von 1989 bis 1991 arbeitete sie als Redakteurin bei der Dresdner Tageszeitung „Die Union“.
  • Anschließend wechselte sie in die Pressestelle des Sächsischen Staatsministeriums für Kultur und übernahm die Position der Pressesprecherin.
  • 1995 studierte sie Journalistik an der Freien Universität Berlin und  schloss das Fernstudium 1998 erfolgreich ab.
  • Seit 1994 ist sie freie Mitarbeiterin beim Mitteldeutschen Rundfunk.
  • Wichtige Filme von ihr: „Gourmethimmel und Teufelsküche – Sachsens Köche greifen nach den Sternen“ (MDR, 2009); „Die Türken kommen – Einzug ins Dresdner Schloss“ (MDR, 2008); „Im Goldrausch – das Grüne Gewölbe im Dresdner Schloss” (MDR 2006); „Inzest – Geschwister vor Gericht” (MDR, 2006); “Nichts als ein Haufen Schutt” (ARD, 2005); Die Heimkehr der Schätze” (Arte, 2005); “Der gute Mensch von Saratow” (MDR, 2003)
  • Adina Rieckmann ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Jürgen Vogel

Jürgen Vogel

(* 5. Oktober 1966 in Altenburg / Thüringen) ist als Wirtschaftsprüfer in Penig tätig und Schatzmeister des ost-west-forum.

  • Jürgen Vogel wurde am 5. Oktober 1966 in Altenburg / Thüringen geboren.
  • Zwischen 1983 und 1986 wurde er zum Geologiefacharbeiter im Bergbaubetrieb der ehem. SDAG Wismut ausgebildet und legte 1986 sein Abitur ab.
  • Nach dem Grundwehrdienst studierte er zwischen 1988 und 1993 Ingenieurökonomie des
    Bergbaus an der TU Bergakademie Freiberg / Sachsen.
  • Danach wurde er Mitarbeiter bei der PwC Deutsche Revision AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Chemnitz und blieb dort bis 1999.
  • 1998 Examensprüfung und Bestellung zum Steuerberater vor dem Sächsischen Staatsministerium der Finanzen.
  • Seit 2000 Geschäftsführer der RSG Steuerberatungsgesellschaft mbH Döbeln, Leisnig.
  • 2001 Bestellung zum Wirtschaftsprüfer durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit und seitdem in eigener Praxis in Penig tätig.
  • Jürgen Vogel ist verheiratet und hat zwei Kinder
Dr. Peter Fichtner

Dr. Peter Fichtner

(* am 29. August 1940 in Zwickau) zuletzt als freischaffender Berater tätig, seit 2003 im Vorruhestand. Lebt in einem alten, als Landsitz hergerichtetem Bauernhaus in Ilkendorf bei Dresden)

  • Peter Fichtner wurde am 29. August 1940 in Zwickau als Sohn eines Fliegeroffizier und einer Hausfrau geboren
  • von 1947 bis 1954 besuchte der die Grundschule in Trünzig bei Werdau und absolvierte anschließend von 1954 bis 1957 eine Maurerlehre
  • Von 1957 bis 1962 arbeitet er als Maurergeselle im Industrie- und Wohnungsbau und machte nebenher sein Abitur auf der Abendoberschule in Zwickau
  • von 1962 bis 1963 leistete Peter Fichtner seinen Grundwehrdienst bei der Nationalen Volksarmee (NVA)
  • Das anschließende Studium der Physik an der Friedrich-Schiller-Universität schloß er 1968 mit einem Diplom ab, 1971 promovierte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kombinat ‘Carl Zeiss Jena’ zum Dr. rer. nat. (Mathematik)
  • Von 1972 bis 1974 studierte er am ‘Moskauer Energetischen Institut’ Automatisierungstheorie
  • Den Nationalpreis I. Klasse für Wissenschaft und Technik erhielt er 1986 für das DV-Projekt ‘Modellierung optischer Systeme’
  • 1991 gründet er das Unternehmen ‘focal Informatik GmbH’ und leitet es als Geschäftsführer, 1998 Fusion mit der ORISA Software GmbH
  • von 1994 bis 1997 baut er ein altes Bauernhaus in Ilkendorf bei Dresden zum Landsitz aus und lebt dort seitdem mit seinem Lebenspartner
  • von 2000 bis einschließlich 2003 arbeitet Peter Fichtner als freischaffender Berater zu DV-Projekten und Betriebsorganisation; 2003 verabschiedet er sich in den Vorruhestand; seit 2005 ist er in Rente
Astrid von Friesen

Astrid von Friesen

(* 1953) Diplom-Pädagogin sowie Journalistin und arbeitet als Psychotherapeutin in Freiberg und Dresden

  • Sie wurde 1953 in Westdeutschland als Kind von Flüchtlingen bzw. Vertriebenen aus Sachsen geboren und machte 1972 ihr Abitur in Hannover.
  • Im Jahre 1978 machte sie ihr Diplom als Erziehungswissenschaftlerin und ihr Examen als Lehrerin in Hamburg.
  • Es schloß sich eine journalistische Ausbildung u.a. bei der “ZEIT” an und eine dreijährige Tätigkeit als Pressesprecherin der Verbraucherzentrale Hamburg e.V.
  • Seit 1982 ist sie freiberuflich als Journalistin tätig, u.a. für die “ZEIT” und die “Süddeutsche Zeitung”.
  • Sie hat in London und Rom gelebt, war Stipendiatin des German Marshall Funds of America und bis zu seinem Tod mit dem Kunstkritiker und Filmautor Gottfried Sello verheiratet.
  • Seit 1993 arbeitet sie als Gestalt-und Trauma-Therapeutin zunächst in Hamburg und seit 1997 in Freiberg und Dresden.
  • In Freiberg unterrichtet sie seit 1998 an der TU Bergakademie Freiberg, nimmt Lehraufträge u.a. an der Sächsischen Akademie für Lehrerfortbildung in Meißen wahr und hält Vorträge, macht Seminare und Fortbildungen zu psychologischen und pädagogischen Themen in ganz Deutschland.
  • Sie hat drei Bücher herausgegeben und neun Bücher geschrieben. Die letzten drei Titel lauten: “Von Aggression bis Zärtlichkeit. Das Erziehungslexikon” und “So haben wir das nicht gewollt. Die Folgen des Feminismus für Männer, Frauen und Kinder” und “Schuld sind immer die anderen! Die Nachwehen des Feminismus: frustrierte Frauen und schweigende Männer”
Prof. Dr. paed. habil. Wendelin Szalai

Prof. Dr. paed. habil. Wendelin Szalai 

(* 1939 in Ungarn) Prof. der Geschichte. Seit 2003 im Ruhestand. Neben dem Engagement im ost-west-forum vielfältig ehrenamtlich tätig.

  • Wendelin Szalai wurde 1939 in Ungarn geboren und 1948 in die Sowjetische Besatzungszone nach Sachsen vertrieben.
  • Zwischen 1957 und 1960 studierte er Geschichte und Kunsterziehung in Dresden, woran sich 1962-1964 ein Fernstudium der Geschichte in Potsdam anschloss.
  • In den Jahren 1960 und 1967 war er Fachlehrer in Radebeul.
  • Zwischen 1967 und 1992 lehrte er als Geschichtsmethodiker an der Pädagogischen Hochschule Dresden.
  • 1973 Promotion, 1979 Habilitation.
  • Seit 1980 war er Hochschuldozent für Geschichtsmethodik.
  • 1983 ist er zum ordentlichen Professor (Ordinarius) für Geschichtsmethodik berufen worden.
  • 1992 wurde er aus politischen Gründen von seiner Stelle abberufen und war daraufhin arbeitslos.
  • Zwischen 1992 und 1994 war er auf einer ABM-Stelle bei der Körber-Stiftung in Dresden tätig, in deren Rahmen er innerhalb eines Forschungsprojektes zu den Arbeitsgemeinschaften “Junge Historiker” in der DDR arbeitete.
  • Im Sommersemester 1995 Vertretungsprofessur für Geschichtsdidaktik an der Universität Hamburg.
  • 1996 arbeitete er bei der Körber-Stiftung in Hamburg am Publikationsprojekt „Miteinander leben in Europa“.
  • Zwischen 1996 und 2000 war er Mitarbeiter bei der Aktion Gemeinsinn e. V. in Bonn, wo er die „Arbeitsstelle Bürgerschaftliche Initiative, freiwilliges Engagement, Ehrenamt“ aufbaute und leitete.
  • Zwischen 1996 und 1998 leitete er bei der Körber-Stiftung in Dresden eine Ost-West-Erzählwerkstatt (Buch „Dreizehn deutsche Geschichten. Erzähltes Leben aus Ost und West“. Edition Körber-Stiftung 1998).
  • Ab Okt. 2001 wurde er erneut arbeitslos.
  • Seit 2003 ist er Rentner, aber vielfältig ehrenamtlich tätig.
  • Zahlreiche Veröffentlichungen: bis 1989 vor allem zum unterrichtlichen Aneignungsprozess von Geschichte sowie zur Planung des Geschichtsunterrichts, nach der Wende zur historischen Bildung in der DDR, zur historischen Orientierung im deutschen Vereinigungsprozess und zum bürgerschaftlichen Engagement/Ehrenamt.
  • Prof. Dr. Wendelin Szalai ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.
Holger Jentzsch

Holger Jentzsch 

(*27. März 1960 in Zittau/Sachsen). Geschäftsführender Gesellschafter der Jentzsch Gesellschaft für Informationssysteme mbH in Döbeln/Sachsen.

Satzung des Vereins

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein trägt den Namen „ost – west – forum Gut Gödelitz“. Er ist in das Vereinsregister einzutragen.

(2) Sitz des Vereins ist 04720 Gödelitz. Die Geschäftsstelle kann auch an einem anderen Ort eingerichtet werden.

§ 2 Zweck des Vereines

(1) Aufgabe des Vereins ist es, durch Vortragsveranstaltungen, Symposien, Gesprächsrunden und kulturelle Veranstaltungen

  • Kenntnisse und Verständnis zu vermitteln über das Wesen und die Funktionsweise des sozialen demokratischen Rechtsstaates;
  • das Zusammenwachsen zwischen Ost- und Westdeutschland wie auch zwischen Ost- und Westeuropa zu fördern, indem das Verständnis für die jeweils andere historische Entwicklung, für die gelebten Biographien, für die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Probleme und die damit verbundenen Interessenlagen vertieft wird;
  • beizutragen, den inneren und äußeren Frieden in Deutschland, Europa und der Welt zu bewahren.

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“.

(3) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

(4) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die dafür Gewähr bietet, daß sie sich im Sinne der Zielsetzung und Zweckbestimmung des Vereins einsetzen wird.

(2) über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.

(3) Von den Mitgliedern können Mitgliedsbeiträge erhoben werden.

(4) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß oder Austritt aus dem Verein, bei juristischen Personen auch mit dem Verlust der Rechtsfähigkeit.

(5) Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluß der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung muß dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme gegeben werden. Die Ausschlußentscheidung ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Das Mitglied kann innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang der Ausschlußentscheidung Einspruch beim Vorstand gegen die Entscheidung einlegen. Die Mitgliederversammlung hat dann innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Einspruchs erneut zu entscheiden. Diese Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig.

§ 4 Organe des Vereines

Organe des Vereines sind:

  • Die Mitgliederversammlung
  • Der Vorstand
§ 5 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereines im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden und einem/einer Schatzmeister(in). Dem Vorstand können weitere Mitglieder als Beisitzer/Beisitzerinnen angehören, deren Anzahl vor ihrer Wahl durch Beschluß der Mitgliederversammlung festzulegen ist.

(2) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins sein, mit der Beendigung der Mitgliedschaft endet auch das Amt des Vorstandsmitgliedes.

(3) Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstandes gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

(4) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Sitzungen oder im schriftlichen Umlaufverfahren. In Sitzungen entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Im Umlaufverfahren ist grundsätzlich die schriftliche Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; diese Zustimmung gilt als erteilt, wenn ein Mitglied gegen die übermittelte Beschlußvorlage nicht binnen angemessener Frist Widerspruch erhebt, sofern auf diese Wirkung in der Beschlußvorlage ausdrücklich hingewiesen wurde.

(5) Der Vorstand ist zuständig für:

  • Die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung sowie für die Aufstellung der Tagesordnung;
  • die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung;
  • die Erstellung des Jahresberichtes;
  • die Beschlußfassung über grundsätzliche Erklärungen des Vereines für die Öffentlichkeit sowie über die Gestaltung der Pressearbeit
  • Vorbereitung und Realisierung von Maßnahmen zur Erfüllung des Vereinszweckes.
§ 6 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

  • Wahl der Mitglieder des Vorstandes;
  • Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes;
  • Entlastung des Vorstandes;
  • Beschlußfassung über den Ausschluß von Mitgliedern;
  • Beschlußfassung über die änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereines.

(2) Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Die Beschlüsse zur änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereines bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder des Vereines. Dabei ist eine Anwesenheit von mindestens 3/4 der Mitglieder des Vereines erforderlich. Erscheinen zu einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung, auf deren Tagesordnung die änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereines steht, weniger als 3/4 aller Mitglieder, so kann die Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereines auf einer zweiten ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung von 3/4 aller dort erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand mit derselben Frist wie eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Interesse des Vereines er erfordert oder wenn 1/3 aller Mitglieder es verlangen.

(4) Die Mitgliederversammlung wird vom/von der Vorsitzenden des Vorstandes geleitet. über die Mitgliederversammlung ist ein schriftliches Protokoll durch eine/n vor Versammlungsbeginn zu wählende/n Protokollführer/in anzufertigen.

§ 7 Auflösung des Vereines

(1) Bei der Auflösung des Vereines oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes darf sein Vermögen nur zu steuerbegünstigten Zwecken verwendet werden. Es ist im Einvernehmen mit dem zuständigen Finanzamt auf eine andere Körperschaft oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes zu übertragen.

(2) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die Vorsitzende und der/die stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren/innen.