
1970 wurde ihr ein Engagement am Deutschen Theater in Berlin angeboten, das bedeutete hohe Anerkennung und war ein Spitzenplatz auf der Karriereleiter eines Theater-Schauspielerlebens in der DDR. Dort feierte sie ihre großen Erfolge – vor allem mit den Regisseuren Wolfgang Heinz (Onkel Wanja/Sonja, Sommerfrische/Giacinta, Kinder der Sonne/Jelena, Die Möwe/Arkadina) und Langhoff (Maria Stuart, Biberpelz/Wolffen). Viele weitere große Rollen folgten – auch nach der Wende – bis zum Heute und Jetzt.
Zu DDR-Zeiten drehte sie einige Filme, die sie jenseits der Theaterwelt einem breiteren Publikum bekannt machten: „Käthe Kollwitz“, „Fallada – letztes Kapitel“, „Märkische Forschungen“, „P.S.“ und „Das Haus am Fluß“, in denen Roland Gräf Regie führte. Der größte Erfolg mit internationaler Anerkennung war der Film „Die Verlobte“ unter der Regie von Ralf Kirsten.
Jutta Wachowiak ist Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg.
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Jutta Wachowiak – Künstlerleben und Filmproduktion im geteilten und vereinten Deutschland